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Kindeswohlgefährdung und Prävention

Ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche

Die Mitgliedsverbände im BDKJ schreiben sich auf ihre Fahnen, Kinder- und Jugendliche in ihrem Verbandsleben zu schützen. Jugendverbandsarbeit soll ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche sein, wo sie sich entfalten und entwickeln können. Grenzverletzungen, Übergriffe und Missbrauch haben keinen Platz. „Wir wehren uns gegen den Generalverdacht, dass Leiterinnen und Leiter und andere Verantwortliche, die im Rahmen von Kirche mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, als potentielle Täterinnen und Täter wahrgenommen werden. Obwohl wir alles tun, was in unserer Macht steht, um Missbrauch in unseren Reihen zu verhindern, können wir nicht ausschließen, dass es auch im Kontext katholischer Jugendarbeit sexuellen Missbrauch und sexualisierte Gewalt gegeben hat und gibt. Wir werden auch weiterhin deutlich machen, dass katholische Jugendarbeit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene da ist und wir ein Ort sein wollen, an dem Grenzen respektiert und Befähigungen gefördert werden. Wir bieten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen weitest gehenden Schutz. Wir arbeiten auch weiterhin an Strukturen, die es Tätern und Täterinnen schwer machen, bei uns einen Ort für ihre Schandtaten zu finden.“ (aus „Erschüttert und entschlossen“ - Stellungnahme des BDKJ-Bundesvorstandes zum Thema sexueller Missbrauch und sexualisierte Gewalt, März 2010)

Schulungen „Zum Wohle des Kindes“

Damit die Kinder- und Jugendverbände einen sicheren Ort für ihre Mitglieder darstellen, müssen die rund 3000 ehrenamtlichen Leiter und Leiterinnen der Verbände geschult werden. In den Schulungen lernen sie u.a. Grenzverletzungen in ihrer Arbeit zu erkennen und begegnen zu können. Inhalte der Schulungen sind ebenfalls Grundlagenkenntnisse zur Kindeswohlgefährdung, ein sensibler Umgang mit Kindern und Jugendlichen, ein kritischer Blick auf mögliche Täter und Täterinnen und die Vermittlung möglicher Handlungsschritte. Viele Leiter und Leiterinnen sind bereits zu diesen Themen nachgeschult worden. Diese Extra-Schulungen für bereits ausgebildete Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen werden fortlaufend weiter angeboten, damit Ende 2013 alle Leiter und Leiterinnen über eine Schulung „Zum Wohle des Kindes“ verfügen. Die Schulungspflicht besteht auch für die Referentinnen und Referenten der verschiedenen Projekte in den Verbänden. In der zweiten Hälfte des Jahres werden die Hauptberuflichen in den Kinder- und Jugendverbänden in einer umfassenden Form geschult. Mit den Schulungen setzt der BDKJ die entsprechenden Richtlinien des Bistums um.

Schutz von Kindern und Jugendlichen ist grundlegendes Anliegen der Jugendverbände im BDKJ

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen darf keine Eintagsfliege sein. In Verbindung mit dem grundsätzlichen Anliegen der Mitgliedsverbände im BDKJ nach einer qualifizierten Ausbildung der Leiter und Leiterinnen wurden / werden die Ausbildungsinhalte um die Inhalte der Präventionsarbeit in den Schulungskonzepten der Verbände ergänzt. So ist auch in Zukunft eine qualifizierte Ausbildung der kommenden Leiter- und Leiterinnengenerationen gewährleistet.