Das ist angesagt

  • Zeitschrift "Überblick" berichtet über Verbände
    Die Zeitschrift "Überblick" des Diözesanrates der ... > mehr
  • Projektleitung gesucht!
    Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen ist eine gemeinnützige ... > mehr
  • Jetzt Sonderurlaub beantragen!
    Wenn ihr eine Freizeit leitet oder als Koch o.ä. mitfahrt ... > mehr
  • Multiplikatorenschulung Globales Lernen
    Im Rahmen des Projektes „Gutes Leben 2.0“ veranstaltet ... > mehr
  • Gruppenstunde zur Zukunftszeit
    Die katholische Jugend hat bundesweit schon so viel ... > mehr

U18-Wahl: Kinder und Jugendliche erheben ihre Stimme

Mönchengladbach, 16.09.2017. Im Rahmen der symbolischen U18-Wahl dürfen bundesweit Kinder und Jugendliche ihre Stimme vor der eigentlichen Bundestagswahl abgeben. In Mönchengladbach fand gestern die U18-Wahl statt.

Insgesamt haben in Mönchengladbach 448 Kinder und Jugendliche an der nicht repräsentativen Wahl teilgenommen. Davon war der Großteil zwischen 14 und 17 Jahren alt. Eines der zahlreichen Wahllokalen zur U18-Wahl stand im Jugendzentrum JUKOMM in Mönchengladbach. Dort begleitete der Stadtjugendring Mönchengladbach und der Regionalverband Mönchengladbach des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) das Wahllokal. Die Wähler, die ihre Stimme im Jugendzent-rum JUKOMM abgegeben haben, setzten ihr Kreuz mehrheitlich bei B90/Die Grünen (25,64%) und der SPD (23,07%). CDU und Linke erhielten jeweils 12,82% der Stimmen, während die FDP und die Piraten mit 7,69% gewählt wurden. Auch kleinere Parteien waren vertreten. So spiegelt das Wahlergebnis die pluralistischen Interessen der jungen Wählerschaft wider.

Absenkung des Wahlalters

Mit der U18-Wahl fordern die Organisatoren bundesweit die Absenkung des Wahlalters. Denn: Jugendliche sind ein elementarer Bestandteil der Gesellschaft. Ihre Stimme sollte bei der Gestaltung des Landes gehört werden. Deshalb findet die U18-Wahl auch vor der Bundestagswahl statt, um das U18-Wahlergebnis vor der Bundestagswahl zu veröffentlichen. So erfahren die Politik und die Gesellschaft nicht nur, welche Parteien junge Menschen wählen, sondern auch, wie sie das politische Geschehen innerhalb von Deutschland beeinflussen würden. „Mit der U18-Wahl wollen wir der Jugend eine Stimme geben und sie in die Öffentlichkeit tragen“, so Benedikt Patzelt, Vorstand des BDKJ-Dachverbandes in Aachen.

Ziele der U18-Wahl

Der Fokus der U18-Wahl liegt außerdem auf politischer Bildung. Mit der U18-Wahl soll jungen Menschen unter 18 Jahren geholfen werden, ihre Interessen zu artikulieren und herauszufinden, welche Partei diese am besten vertritt. Daneben soll auch die Möglichkeit gegeben werden, das Gefühl einer Wahl mitzuerleben, um die Hemmungen vor der „echten Wahl“ zu verringern.

Junge Wähler informieren sich, bevor sie ihre Stimme abgeben.

Junge Wähler informieren sich, bevor sie ihre Stimme abgeben.